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Platt´s Geschichte

Meine Karriere als Schmuggler begann mit einem eher traurigen Ereignis. Mein Vater hatte sich wieder einmal in den Kopf gesetzt,
da war er stur, eine Expedition auf unserem Heimatplaneten Csilla zu starten. Er erhoffte sich immer unentdeckte Schätze zu finden,
ja wir gehörten zu dem 1% Anteil der Bevölkerung auf Csilla, die nicht dem Volkstamm der Chiss angehörten.

Es kam, wie es eines Tages einfach kommen musste, mein Vater kehrte von seiner Mission nicht zurück.
Da war ich 18, ich erinnere mich sehr gut an das Jahr 12VVC, ab dieser Zeit „liefen die Uhren anders“ für mich.

Bis dahin hatte ich mich hauptsächlich als Schrauber betätigt, mein Vater brachte irgendwann von seinen Expeditionen alte, antiquierte Waffen mit.
Ich zerlegte alles, kombinierte Neues und habe das Handwerk mit Begeisterung ausgeführt und natürlich auch schnell bemerkt, dass damit Credits
zu verdienen waren. Natürlich habe ich auch früh an Gleitern herumprobiert, schon allein um meinem Vater die verlässlichen Schlitten für seine Expeditionen
zu liefern, die er benötigte. Zwar gab es auf Csilla keine offizielle Währung, aber in einschlägigen Kanälen waren immer Credits zu bekommen.
So entdeckte ich auch, es macht Spass mehr Geld zu haben als andere, es macht Spass die, denen es nicht weh tut, um Ihre Credits zu erleichtern.

Meine Mutter habe ich nie kennengelernt, sie starb bei meiner Geburt. So etwas wie Mutterliebe habe ich nicht kennengelernt, aber ich trage immer ein Bild
von Ihr bei mir. Das bringt ein wenig Wärme in den kalten Alltag. Was ich sagen will, es hielt mich nichts mehr auf Csilla! Ich musste dort weg, aber wie?

Als erstes war klar, ich musste in die Hauptstadt nach Csaplar, die einzige Chance diesen trostlosen Eisplaneten zu verlassen. Gesagt, getan und das erste
mal im Leben hat mir das Glück weitergeholfen. Kaum angekommen, zog es mich natürlich als erstes in eine Cantina, etwas komplett Neues und Spannendes.
Ich hatte schon häufig von DER Cantina auf Csilla gehört, nun stand ich mit beiden Beinen mittendrin und war einfach nur begeistert.

Da saß SIE: Marasi, das schönste Mädchen, dass ich je gesehen hatte…

und zudem auch noch die Tochter aus guter Familie, dem „Haus der Inrokini“, der Familie, die für die Verwaltung der Kolonien, Landwirtschaft und Verteilung
von Ressourcen zuständig war. Das nächste Jahr verging wie ein Hyperraumsprung, ich hatte alles. Nie hätte ich gewagt, mir solchen Wohlstand zu erträumen.
Ich entdeckte ziemlich schnell, nachdem die erste Liebe vergangen war, dies ist meine Chance von diesem Planeten zu entkommen. Ich ging meiner
Lieblingsbeschäftigung nach, Blaster bauen und in der Cantina abhängen. Natürlich konnte ich, zu meinem Pech, den Frauen dort nicht widerstehen und so warf
mich Marasi ziemlich schnell wieder aus Ihrem Leben.

Das nächste Jahr vertrieb ich mir mit Gelegenheitsjobs, völlig abgebrannt und schon fast verzweifelt, lernte ich Pazaak spielen, irgendwie musste ich es doch
wieder zu etwas bringen? Mehr oder weniger war ich damit erfolgreich und hatte so zumindest immer ein Dach über dem Kopf. Ich kann mich nicht mehr erinnern
ob ich ein bißchen geschummelt habe, aber eines Abends traf mich dann das Glück. Ich gewann Spiel um Spiel, mein Gegenüber konnte nicht aufhören und im
finalen Spiel setzte er, genau das was ich benötigte, seinen Frachter!

Wie schon gesagt, ich glaube nicht dass ich betrogen habe, aber ob alles ganz echt war? Ich kann mich nicht erinnern, jedenfalls, das Tor zu Welt war aufgestossen!

… schon bald werde ich Euch neue spannende Geschichten aus meinem Leben erzählen!