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Trandoshaner
 

Heimatwelt: Trandosha

Merkmale: Regenerative Fähigkeiten der Extremitäten

Klasse: Reptiloid

Sprache: Dosh (Basic)

Größe: Ca. 2m

Das Aussehen:


Die Trandoshaner sind eine reptilische Spezies mit einer durchschnittlichen Körpergröße von ca. 2m und einem grünlich bis braunen Pelz. Die Pelzschicht ist belegt mit grün schimmernden Hautschuppen und anstatt von Füßen besitzen sie eine einem Dreizack ähnelnde Klaue. Sie bewohnen den vom Wüstenklima beherrschten Planeten Trandosha, der sich, wie auch der Heimatplanet der Wookies Kashyyyk im Kashyyyk-System befindet. Die ursprüngliche kulturelle Sprache wird Dosh genannt, und kann als guttural bezeichnet werden. Sie ist auf den meisten Teilen des Planeten stark verbreitet, doch lernen immer mehr Trandoshaner im Laufe ihrer Ausbildung auch die Standardsprache Basic. Ihre Kultur ist beherrscht durch Kriege und die Jagd, welche sowohl in gesellschaftlichem sowie spirituellem Sinne eine zentrale Rolle spielt.

Besondere Fähigkeiten:

Trandoshaner gehören zur Gattung der Reptilien und besitzen somit einen wechselwarmen Stoffwechsel-Zyklus. Sie verfügen über hohe Körperkräfte und es ist ihnen möglich, selbst bei Verlust ihrer Extremitäten, diese wieder zu regenerieren. Sie sind außerdem ausgezeichnete Jäger.

Gesellschaft:

Die trandoshanische Kultur ist stark von der Jagd nach Jagganath Punkten geprägt. Schon kleine Kinder im Alter von 2 Jahren werden von ihren Eltern zur Jagd mitgenommen. In den darauf folgenden 8 Jahren erlernt jeder Trandoshaner den perfekten Umgang mit Schuss, sowie Nahkampfwaffen und wird auch im unbewaffneten Kampf aufs strengste ausgebildet. Alle Fertigkeiten der Jagd werden Stück für Stück verinnerlicht, auch wenn oft schwere Strafen dafür notwendig sind. Mit dem Abschluss des 15. Lebensjahres gilt ein jeder Trandoshaner als Erwachsen und verbringt den darauf folgenden Lebensabschnitt damit, genug Jagganath Punkte zu sammeln, um einen hohen gesellschaftlichen Status zu erreichen. Viele verlassen ihren Heimatplaneten, um sich auch außerhalb beweisen zu können. Wenn sie genügend Punkte gesammelt haben, kehren die männlichen Krieger nach Hause zurück, um sich fortzupflanzen. Sie dürfen sich ihre Weibchen jedoch nicht selbst aussuchen. Diese werden durch die Anzahl der erreichten Punkte und den Status in der Gesellschaft ausgewählt.

Weiterhin bekannt für die trandoshanische Kultur sind die Machtkämpfe untereinander. Der Kannibalismus ist weit verbreitet und wird von vielen Trandoshanern praktiziert. Ein weiterer Bestandteil der Gesellschaft ist auch das Eingestehen eigener Fehler und das Zeigen von Gnade, sofern es die Situation verlangt. So wie viele andere Völker vertreten die Trandoshaner das Konzept der Lebensschuld, doch verhalten sie sich gegenüber anderen Kulturen eher zurückhaltend und erkennen nicht jede Lebensschuld an.

Eng verbunden mit der trandoshanischen Kultur ist auch ihr Glaube an eine weibliche Gottheit namens "Die Zählerin", welche eine Schlüsselrolle in ihrer Religion einnimmt. Die Religion richtet sich nach der Jagd und der Sammlung von Jagganath Punkten. So gibt ein starkes und mächtiges Opfer mehr Punkte als ein schwaches, daher auch die vermehrte Jagd nach Wookies. Kurz gesagt: Je mehr Punkte, desto größer die Gunst der Göttin.

Geschichte:


Über die Ur- und Frühgeschichte der Trandoshanischen Kultur ist nach heutigem Stand nichts bekannt. Die Ersten Beobachtungen entstanden ca. 100 Jahre vor Beginn der Klonkriege, während der Unterjochung der Wookies. Jahrzehntelang lieferten sich beide Parteien blutige Gefechte, bis die Trandoshaner schließlich ihre Kolonialisierungsversuche aufgaben. In der Folgezeit wahren die Wookies darum bemüht, innerhalb des Systems verschiedene Gesetze zum Umweltschutz sowie auch der Eindämmung des Tourismus zu entwerfen, doch hatten die Trandoshaner zur selben Zeit ein blühendes Wirtschaftssystem entwickelt und waren auf Kontakte zu anderen Welten angewiesen. Eine neue Auseinandersetzung entbrannte und endete schließlich in einem erneuten Krieg gegen die Wookies.

Tausende Trandoshaner überfielen Kashyyyk und führten ausgedehnte Raubzüge und Plünderungen um ihre Abneigung gegenüber den Umweltschutzbedingungen und der Tourismusbeschränkung zum Ausdruck zu bringen.

Sie töteten viele Wookies und versklavten andere zu brutaler Zwangsarbeit in trandoshanischen Mienen. Auch die Jagd nach den begehrten Wookiefellen begann sich immer stärker zu verbreiten, und wurde letztendlich zu einer regelrechten Sportart, welche sich im Nachhinein als sehr lukrativ erwies.

In ihrer größten Not wanden sich die Wookies schließlich an den Senat der Republik, um Hilfe gegen die einfallenden Invasoren zu erhalten. Der Senat reagierte umgehend und erließ verschiedene Handelssanktionen zu Seiten der Trandoshaner, welche auf den Handel zu zentralen Welten angewiesen waren.

Widerspenstig zogen sie sich langsam zurück, um ihr wirtschaftliches System nicht zu zerstören, doch kündigten sie bereits zu diesem Zeitpunkt erneute Rache an.

Folgende Infos von www.jedipedia.de

Trandoshaner

Allgemeines:

Heimatwelt: Trandosha

Merkmale: Regeneration von Gliedmaßen

Klasse: Reptiloid

Durchschnittliche Größe: 2,00 Meter

Hautfarbe: Grün/Braun

Sprache: Dosh

Allgemein:

Die Trandoshaner sind eine reptiloide Spezies vom Planeten Trandosha, der von den Trandoshanern selbst Dosha oder Hsskor genannt wird. In ihrer kriegerischen Kultur spielt die Jagd auf andere Lebewesen eine zentrale Rolle - sowohl in gesellschaftlicher als auch in spiritueller Hinsicht.

Der Eigenname, den die Trandoshaner sich selbst geben, lautet T'doshok. Sie sprechen eine eigene, gutturale Sprache, die Dosh genannt wird, die meisten von ihnen verstehen und sprechen in der Regel aber auch Basic.

Da Trandoshaner ihren Heimatplaneten meist nur verlassen, um der Jagd und den anderen kriegerischen Aspekten ihrer Kultur nachzugehen, haben sie in der Galaxis einen schlechten Ruf und gelten als brutal, blutrünstig und kaltblütig. Tatsächlich gibt es aber nicht nur Söldner, Kopfgeldjäger, Sklavenhändler oder Wookiee-Pelzjäger unter den Trandoshanern, sondern auch Wissenschaftler, Ingenieure und Angehörige fast aller übrigen Berufsgruppen. Allerdings dominieren erstere das Bild, das Außenstehende von der trandoshanischen Spezies haben.

Trandoshaner sind Reptilien und haben als solche einen wechselwarmen Stoffwechsel (im Volksmund auch - zoologisch nicht ganz korrekt - als "kaltblütig" bezeichnet). Ihr Körper ist von grünlichen bis braunen Schuppen bedeckt. Einmal im Jahr findet eine vollständige Häutung statt.

Trandoshaner sind eine eierlegende Spezies. Männer und Frauen schließen sich zwecks Fortpflanzung zu Zweckbündnissen in arrangierten Beziehungen zusammen, die nicht von bindender oder monogamer Natur sind. Die Frauen legen bis zu vier Eier gleichzeitig, die sie entweder in ihrem Haus ausbrüten oder in den warmen Brutsümpfen auf Trandosha. Da die Kultur der Trandoshaner sehr vom "Recht des Stärkeren" und dem Wettkampf untereinander geprägt ist, ist es nicht unüblich, dass eines der Kinder die übrigen Geschwister nach der Geburt oder in jungen Jahren tötet und auffrisst, um auf diese Weise seine Konkurrenz in der Nachfolge des Vaters auszuschalten. Der trandoshanische Nachwuchs kann bereits sofort nach dem Schlüpfen laufen.

Die Augen der Trandoshaner sind orange-rot und können in einem breiteren Spektrum sehen als die Augen humanoider Spezies, wie zum Beispiel im Infrarot-Bereich. Bekannte Trandoshaner wie Bossk machten sich diese Fähigkeit zum eigenen Schutz zunutze, indem auf seinem Schiff stets Dunkelheit herrschte, damit er gegen Überraschungen - etwa durch ausgebrochene Gefangene an Bord - geschützt war und er ihnen gegenüber stets im Vorteil war.

Trandoshaner gehen aufrecht auf zwei Beinen. Ihre Extremitäten, d.h. Hände und Füße, bestehen aus je drei Klauen, die in spitzen Krallen enden. Zwar sind diese Körperteile sehr wehrhaft, allerdings nicht zur gleichen feinmechanischen Leistung in der Lage wie die mehrfingrigen Hände der Humanoiden. Die Steuerkonsolen ihrer Schiffe lassen sie deswegen häufig an die Bedienbarkeit durch gröbere und ungelenke Pranken anpassen. Auch sind trandoshanische Waffen einfach in der Handhabung und unverwüstlich, um der Motorik ihrer Entwickler entgegenzukommen. Die dreiklauigen Füße bleiben in der Regel barfuß, weil sie nicht zum Tragen von Schuhwerk geeignet sind. Bis etwa zur Lebensmitte sind junge Trandoshaner in der Lage, verlorene Körperteile bis zu einem bestimmten Grad zu regenerieren. Diese Fähigkeit verliert sich langsam im hohen Alter.

Trandoshaner sind reine Carnivoren, d.h. Fleischfresser, wobei sie rohes Fleisch bevorzugen. Auch ist Kannibalismus bei ihnen nicht unbekannt.

Religion:

Die gesamte trandoshanische Gesellschaft ist stark von ihrer Religion geprägt. Darin spielt eine weibliche Gottheit, genannt Die Zählerin, die Schlüsselrolle. Jeder männliche Trandoshaner verbringt sein Leben damit, sogenannte Jagganath-Punkte zu sammeln, die es für besonders gute Jagderfolge gibt. Hierbei gilt, dass eine Beute umso mehr Jagganath-Punkte einbringt, je mächtiger und stärker sie ist. Dieses ist ein Hauptgrund dafür, dass Trandoshaner bevorzugterweise auf Wookieejagd gehen, da Wookiees wegen ihrer Kraft und Kampffähigkeiten gefürchtet sind. Insbesondere Oberhäupter, wie Wookiee-Häuptlinge, Anführer und Kriegshelden, und Wookiees mit besonderem Pelz wie die berühmten "Silberrücken" bringen viele Jagganath-Punkte ein.

Gleichzeitig ist es für einen Trandoshaner auch möglich, dass sein Punktekonto zurückgesetzt wird - im schlimmsten Fall sogar auf Null. Dieses geschieht im Fall eines unehrenhaften Todes, zum Beispiel indem ein Trandoshaner getötet und anschließend gehäutet wird. Auch führen gescheiterte Jagden, Gefangennahmen, Niederlagen und Demütigungen zum Verlust von Punkten - ein Grund dafür, warum Bossk eine so große Wut auf den Kopfgeldjäger Boba Fett entwickelte, der ihm nicht nur seine Überlegenheit vor Augen führte, sondern ihn auch noch um schwer verdiente Jagganath-Punkte brachte - ein Aspekt, der einem Außenstehenden sicher nicht bewusst ist, der einen Trandoshaner besiegt.

Ein leeres oder kaum gefülltes Punktekonto bedeutet für einen Trandoshaner, dass sein Leben verwirkt ist und dass er keinen Status erlangt hat. Ein gut gefülltes Jagganath-Konto bringt neben spirituellen Aspekten - der Gunst der Göttin und einem hohen Status im Jenseits - auch gesellschaftliche Vorteile, da erfolgreiche Jäger einen hohen Status einnehmen und bevorzugt als potenzielle Väter von den auf Trandosha verbliebenen Frauen ausgewählt werden.

Der Begriff der "Jagd" wird weiter gefasst, als man es von Außenstehenden wahrgenommen wird. Zwar ziehen viele Trandoshaner tatsächlich in die Galaxis aus, um Berufe ausüben, in denen lebende Beute gejagt wird. Aber nicht nur diese Tätigkeiten bringen Jagganath, sondern auch Tätigkeiten, die eine elementare Rolle zur Aufrechterhaltung ihrer Gesellschaft spielen. Trandoshanische Forscher und Wissenschaftler sind "auf der Jagd" nach Wissen oder Erkenntnissen, die sie in ihren Fachgebieten sammeln. Ingenieure sind "auf der Jagd" nach neuen Technologien, sei es im Bereich der Waffen, der Infrastruktur oder des Schiffsbaus. Nahezu alle Berufe werden von den Trandoshanern als ehrenhaft und würdig anerkennt, so lange sie etwas nützliches hervorbringen, die Gesellschaft fördern und stabilisieren und als "Jagd" in ihrem Sinne definiert werden können. Nur wenige Berufe sind für einen Trandoshaner inakzeptabel und gelten im Jagganath-Sinne als wertlos. Darunter zählen Künstler, Schauspieler und Jedi-Ritter.

Um der Zählerin zu huldigen, errichten Trandoshaner Schreine, in denen sie ihre Jagdtrophäen - meist Knochen und andere Überreste ihrer Opfer - arrangieren. Sie ziehen sich gerne zum Sinnieren und Gedenken vor diese Schreine zurück; wohlhabende Trandoshaner wie Cradossk richten sich ganze Schrein-Räume ein, in denen sie ihre Trophäen auf in ihren Augen ästhetische Weise präsentieren.

Kultur:

Die trandoshanische Kultur ist von der Jagd nach Jagganath-Punkten bestimmt.

Bereits im jungen Alter von etwa zwei Jahren werden junge Trandoshaner beider Geschlechter von ihren Eltern erstmalig zur Jagd mitgenommen und in den Grundfertigkeiten ausgebildet. Hierbei wird zuerst Jagd auf wilde Tiere gemacht. Im Laufe der Kindheit werden Trandoshaner in allen Fertigkeiten, die zur Jagd wichtig sind, und in allen Waffen unterrichtet, so dass sie bereits mit zehn Jahren den Umgang mit Schuss- und Nahkampfwaffen, sowie den unbewaffneten Kampf beherrschen. Mit 15 Jahren gelten Trandoshaner als erwachsen.

Männliche Trandoshaner beginnen bereits in der Jugend damit, Jagganath-Punkte zu sammeln. Viele von ihnen verlassen die Heimatwelt und ziehen in der Galaxis umher, wo sie möglichst viele Punkte verdienen, um sich dadurch nach ihrer Rückkehr in die Heimat einen hohen gesellschaftlichen Status zu sichern.

Wenn sie genug Jagganath gesammelt haben, kehren die männlichen Trandoshaner nach Trandosha zurück, um sich fortzupflanzen. Hierbei wählen sie ihre Frauen nicht selbst aus, sondern werden selbst nach ihrem Status und Jagderfolg erwählt. Ein hoher Status sichert ihnen also auch die möglichst erfolgreiche Fortpflanzung.

Trandoshaner jagen und bekämpfen jedoch nicht nur Angehörige anderer Spezies, sondern durchaus auch andere Trandoshaner. Hierbei ist es auch nicht ungewöhnlich, dass innerhalb einer Familie gejagt und getötet wird, wobei auch Kannibalismus praktiziert wird. Ein berühmtes Beispiel dafür war Bossk, der seinen Vater Cradossk, das Oberhaupt der Kopfgeldjäger-Gilde, im Jahr 1 NSY fraß, um selbst die Macht in der Organisation zu übernehmen.

Obwohl Trandoshaner gemeinhin als blutrünstig, brutal, gewalttätig und bösartig gelten (ein Ruf, den sie nicht dementieren und dem sie auch nicht entgegenwirken), können sie durchaus auch hilfsbereit, friedlich und sogar gnädig sein, wenn die Umstände es erfordern und eine solche Handlungsweise für sie als ehrenhaft angesehen werden kann. Wie auch die Wookiees, die Gunganer oder die Noghri kennen die Trandoshaner das Konzept der Lebensschuld, bei der sie ihr Leben in den Dienst der Person stellen, die es gerettet hat. Allerdings ist ihre Lebensschuld nicht so bedingungslos; sie würden diese zum Beispiel niemals gegenüber einem Wookiee anerkennen.

Geschichte:


Die Trandoshaner entstammen dem Planeten Trandosha, der - genau wie die Heimatwelt der Wookiees - im Kashyyyk-System im Mittleren Rand liegt. Details über die trandoshanische Ur- und Frühgeschichte sind nicht bekannt.

Frühe Konflikte mit den Wookiees:

Traditionell verbindet die Trandoshaner eine tiefe Feindschaft mit ihren Nachbarn. Frühe Versuche, Kashyyyk zu kolonialisieren, schlugen aufgrund des Widerstandes der Wookiees fehl, so dass die Geschichte der beiden Völker von Anfang an von Kriegen bestimmt war. Eine Zeitlang lieferten sie sich blutige Schlachten miteinander, bevor die Trandoshaner die Kolonisierungsversuche aufgaben.

In der Folgezeit versuchten die Wookiees, innerhalb des Systems verschiedene Gesetze durchzusetzen, die sich vor allem mit einem Verbot der Großwildjagd, dem Umweltschutz und der damit verbundenen Einschränkung des Tourismus befassten. Die Trandoshaner, die auf ihrer Heimatwelt eine blühende Industrie entwickelt hatten und sehr vom Tourismus profitierten, reagierten empört über beide Bestrebungen und erklärten ihren Nachbarn erneut den Krieg. Sie überfielen Kashyyyk zum zweiten Mal und führten ausgedehnte Raubzüge und Plünderungen auf dem Planeten durch - als Zeichen des Protests gegen die Umweltschutzbestrebungen der Wookiees. Auch begannen sie, Wookiees als Sklaven zu fangen und zur Zwangsarbeit zu zwingen sowie sie zu töten und ihre Pelze abzuziehen, die sich gewinnbringend verkaufen ließen. Die Wookiees ihrerseits begannen, sich mit Feldzügen auf Trandosha zu rächen und den Krieg somit auf die trandoshanische Heimatwelt zu tragen.

Nachdem die Auseinandersetzungen immer mehr eskalierten, riefen die Wookiees schließlich den Senat der Republik um Hilfe, um im Konflikt mit den kriegerischen Nachbarn zu vermitteln. Sie sahen ihr empfindliches Ökoysystem durch den Raubbau und die Plünderungen der Trandoshaner bedroht und wussten nicht, wie sie den Invasoren Einhalt gebieten sollten, ohne ihren eigenen Planeten zu zerstören. Der Senat erklärte sich zum Eingreifen bereit und erließ Handelssanktionen gegen die Trandoshaner, um sie auf diese Weise zu zwingen, die kriegerischen Handlungen einzustellen. Unter Protest zogen sich die Trandoshaner, die auf den Handel angewiesen waren, von Kashyyyk zurück, schworen ihren Nachbarn jedoch Rache und kündigten an, beizeiten zurückzukehren.

Klonkriege:

Während der Klonkriege, als Kashyyyk in der Schlacht von Kashyyyk zum Schauplatz der Kämpfe zwischen der Republik und den Separatisten wurde, sahen die Trandoshaner die Gelegenheit gekommen, die geschwächten Wookiees wieder anzugreifen. Sie drangen auf den Planeten ein und errichteten Sklavenlager, in die sie gefangene Wookiees sperrten. Diese wurden entweder als Sklaven zur Zwangsarbeit weiterverkauft oder aber wegen ihrer Pelze getötet.

Der größte Fang gelang den trandoshanischen Sklavenjägern, als ihnen der Häuptling der Hauptstadt Kachirho, Tarfful, in die Hände fiel. Tarfful war als mächtiger Anführer bekannt und deswegen ein besonders lohnenswertes Ziel. Die Trandoshaner kamen jedoch nicht dazu, ihn zu häuten, da die Republik eingriff und Tarfful von einer Klon-Spezialeinheit, den Republik-Kommandos des Delta Squads, befreien ließ. Delta Squad sabotierte im Rahmen dieses Einsatzes die gesamte trandoshanische Zentrale, befreite Tarfful und tötete zahlreiche Trandoshaner, so dass auch dieser Invasionsversuch fehlgeschlagen war.

Auch an anderen Fronten versuchten die Trandoshaner, sich mit der KUS zu verbünden. Ihre Söldner waren vor allem bei illegalen Waffengeschäften im Einsatz und halfen den Separatisten dabei, Schiffe der Klonarmee zu überfallen und die Besatzungen zu beseitigen. Auch stellten sie ihre Dienste als Sklavenfänger in den Dienst der Separatisten.

Imperiales Zeitalter:

Mit der Machtübernahme des Imperiums schlugen sich die Trandoshaner auf die Seite dieser neuen Machthaber. Das Imperium förderte die Sklaverei und so fingen die Trandoshaner Wookiees im großen Stil, um sie anschließend als Sklaven an das Imperium zu übergeben, wo sie unter anderem als Zwangsarbeiter für den Bau des Todessterns eingesetzt wurden. Das Imperium duldete im Gegenzug die Besatzung Kashyyyks durch die Trandoshaner, begünstigte sie durch Gesetze und unterstützte sie bei der Drangsalierung ihrer Nachbarn.

Auch konnten die Trandoshaner unter der Herrschaft des Imperiums wieder mit dem Pelzhandel beginnen, der ein einträglicher Wirtschaftszweig wurde.

Neue Republik:

Als das Imperium besiegt war und die Neue Republik die Kontrolle übernommen hatte, endete die trandoshanische Herrschaft auf Kashyyyk. Die Neue Republik forderte den Rückzug vom Planeten und untersagte die Sklaverei und den Pelzhandel. Um diese Forderungen durchzusetzen, wurden erneut Handelssanktionen gegen Trandosha verhängt und zudem wurde mit militärischen Konsequenzen gedroht, sollte das Volk sich widersetzen. Nur widerwillig gaben die Trandoshaner Kashyyyk auf und zogen sich von der Nachbarwelt zurück.

 

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