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Quarren
 

Heimatwelt: Mon Calamari

Merkmale: Tentakel im Gesicht

Klasse: Ichtyoid

Sprache: Quarranese

Größe: 1,70 Meter

Aussehen:

Quarren sind amphibische Wesen, ihre Haut ist ledern und meist grün-braun, ihre Augen sind Türkis und an ihren Fingern befinden sich Saugnäpfe. Quarren können außerdem ihre Hautfarbe verändern, machen dies aber nur beim Paarungsritual. Besonders auffällig sind die Tentakel, die ihnen aus dem unteren Teil des Gesichts wachsen.

Besondere Fähigkeiten:

Quarren können sowohl im Ozean, als auch auf Land leben, allerdings bevorzugen sie das Wasser und müssen ihre Haut stets feucht halten.

Gesellschaft:

Die Quarren leben in einer Symbiose mit den Mon Calamari zusammen. Ihre Sprachen ähneln sich, allerdings bevorzugen es die Quarren im Gegensatz zu den Mon Calamari, in ihrer eigenen Sprache zu kommunizieren, statt hauptsächlich Basic zu sprechen. Oft werden Quarren ob ihrer konservativen und praktischen Natur zu Buchhaltern oder Geschäftsmännern.

Geschichte:

Zwar leben Quarren und Mon Calamari nun in Frieden, der erste Kontakt der beiden Rassen verlief aber alles andere als friedlich. Die Mon Calamari lebten an der Wasseroberfläche, während die Quarren in den Tiefen der Meere verweilten – lange Zeit bekamen die beiden Spezies nichts voneinander mit, bis die Quarren eines Tages die Oberfläche erkundeten und auf die Mon Calamari mit ihrer fortschrittlichen Technik stießen. Die Quarren griffen folglich die Mon Calamari an, was nach langem Bürgerkrieg beinahe in der Ausrottung der Quarren geendet wäre.
Versuche, die Quarren zu besänftigen und Frieden zwischen den Rassen herzustellen, scheiterten zunächst. Die Mon Calamari hatten zudem eine Millionen Kriegsgefangene, die sie aus Angst vor Rache-Angriffen nicht frei ließen. Stattdessen lehrten sie den Kindern der Quarren ihre Philosophie und Wissenschaft, ohne ihnen eine bestimmt Weltanschauung aufzuzwingen. Ein Jahrzehnt später durften die Kinder zu ihren Familien zurück. Doch erst als eben jene Kinder alt genug waren, um die Kontrolle über die Quarren zu übernehmen, näherten sich die beiden Völker an. Was folgte war eine langanhaltende Symbiose, die beiden Rassen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt garantierte.

Folgende Infos von www.jedipedia.de

Quarren

Allgemeines:

Heimatwelt: Mon Calamari

Klasse: Ichtyoid

Durchschnittliche Größe: 1,70 Meter

Hautfarbe: Grün-Braun

Lebensraum: Wasser

Sprache: Quarrenese

Allgemein:

Die Quarren sind eine amphibische Spezies vom Planeten Mon Calamari. Typisch für ihre ichtyoide Anatomie sind ihre Mundtentakel und ihre glitschige Haut. Sie sind Meister zahlreicher Giftarten. Sie teilen sich ihren Heimatplaneten mit den Mon Calamari. Auf dem Meeresgrund von Mon Calamari bauen sie Erze ab, die die Mon Calamari für die Industrie ihrer schwimmenden Städte und Orbitfabriken benötigen.

In den Klonkriegen stellten sie sich auf die Seite der Konföderation unabhängiger Systeme, was zur Schlacht von Mon Calamari führte. Obwohl sie Wasser brauchen, um sich feucht zu halten, leben einige Quarren sogar auf dem ausgedörrten Planeten Tatooine.

Biologie:

Die amphibischen Quarren haben lederartige grünbraune Haut, türkise Augen und saugfähige Fingerspitzen. Quarren haben die Fähigkeit, ihre Hautfarbe zu ändern, was jedoch nur während ihrer Paarungsrituale zu beobachten ist. Da aus der unteren Hälfte ihrer Gesichter vier Tentakel wachsen, haben sie den unschmeichelhaften und weit verbreiteten Spitznamen „Tintenfischköpfe“ erhalten. Quarren leben im engen Kontakt zum Wasser, doch sind sie in der Lage, auch außerhalb des Ozeans auf anderen weitaus trockeneren Gebieten zu leben, doch müssen sie ihre Haut permanent feucht halten.

Gesellschaft und Kultur:

Mon Calamari und Quarren teilen sich nicht nur einen Planeten, sondern auch eine weitestgehend ähnliche Sprache, doch während die Mon Calamari dazu übergegangen sind, sich häufiger in Basic zu verständigen, bleiben die Quarren konservativ und kommunizieren weiterhin mit ihrer eigenen Sprache, es sei denn, sie unterhalten sich mit einem Außenseiter. Während die Mon Calamari naturgemäß eher Träumer und Idealisten sind, sind die Quarren mehr praktisch und konservativ. In der galaktischen Gesellschaft sind die häufig als Buchhalter und Geschäftsmanager tätig. Dennoch verlassen sie nur ungern ihre Heimatwelt, da sie ihrem friedlichen Leben im heimischen Ozean über alles vorziehen. Sie sind Pragmatiker und ihrer Literatur zufolge, kümmern sie sich nicht um eine bessere Zukunft, sondern halten an Erinnerungen der Vergangenheit fest. Deshalb fühlen sie dem dem Ozean auch völlig Zugehörig, obwohl sich auch eine große Zahl den entdeckungsfreudigen Mon Calamari anschloss, um die Galaxis zu bereisen.

Obwohl die Quarren und Mon Calamari mittlerweile in relativem Frieden leben, herrscht in den Köpfen mancher Leute noch immer ein anhaltender Groll gegenüber den Mon Calamari. Viele Quarren glauben noch immer, dass die Mon Calamari durch ihrer intensive Zusammenarbeit mit der Rebellen-Allianz, der Neuen Republik und der Galaktische Allianz sowie ihren Erkundungen des Weltraums Chaos und Fremdenfeindlichkeit über ihren Heimatplaneten hereingebracht haben. Obwohl ihre gemeinsame Heimatwelt sowohl in der Sprache der Quarren und der Mon Calamari „Dac“ heißt, heißen es die Quarren nicht gut, dass er in Basic „Mon Calamari“ genannt wird. Viele von ihnen sehen darin eine weitere Verherrlichung der Mon Calamari auf ihre Kosten. Nach der Schlacht von Mon Calamari im Jahr 10 NSY gab es diesbezüglich von einigen Quarren sogar eine Anstrengung, eine neue Heimatwelt aufzusuchen, die sie nicht zu teilen brauchten.

Quarren stellen Gläser und Kristallkaraffen her, die im Stil den von Mon Calamari hergestellten gleichen, allerdings als typisches Merkmal eine zarte Lilafärbung aufweisen. Quarrenglas ist jedoch nur selten außerhalb von Mon Calamari zu finden.

Geschichte:

Die Beziehung zwischen den Quarren und den Mon Calamari verlief nicht immer friedvoll. Quarren leben in den Tiefen ihres Ozeans, während Mon Calamari aufgrund ihrer anatomischen Beschaffenheit immer nahe der Wasseroberfläche bleiben müssen. So lebten sie über Generationen in vollkommen isolierten Gemeinschaften, bis die Quarren die oberen Regionen des Ozeans erforschten und dabei den Mon Calamari und ihren fortschrittlichen Bauwerken begegneten. Kurzerhand griffen die Quarren ihre Mitbewohner an und ein Bürgerkrieg entbrannte, der beinahe zur Ausrottung der Quarren geführt hätte.

Nach dem Krieg unternahmen die Mon Calamari einen Versuch, die Quarren nachhaltig zu besänftigen und in ihre zivilisierte Gesellschaft zu integrieren. Sie weigerten sich, die rund eine Million kriegsgefangenen Quarren wieder der Freiheit zu entlassen, da sie einen Vergeltungsschlag befürchteten. Auf der Suche nach einer anderen Lösung entschlossen sich die Mon Calamari, eine Generation von Quarren-Kindern von ihren Eltern getrennt aufzuziehen und ihr die Philosophie und Wissenschaft der Mon Calamari zu lehren. Allerdings sahen die Mon Calamari davon ab, ihren Quarren-Schützlingen eine andere Weltanschauung aufzuzwingen, ihnen ihrer Überzeugung aufzuerlegen und ihre Beziehung zu den Mon Calamari zwanghaft neu auszurichten. Nach einem Jahrzehnt erhielten die Familien ihre Kinder zurück und der Versuch erzielte schon bald seine erhoffte Wirkung, da die Kinder den Mon Calamari mit neuem Respekt und Würde begegneten. Die Eltern der Kinder teilten sich die Ansicht, dass ihr Nachwuchs indoktriniert und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, was die betroffene Quarren-Generation jedoch vehement abstritt. Nach weiteren fünfzehn Jahren hatten die von Mon Calamari aufgezogenen Quarren die Kontrolle in ihrer Gesellschaft übernommen und gaben ihre Sichtweise an ihre eigenen Kinder weiter, sodass sich die beiden Völker im Laufe der Zeit annäherten. Obwohl die Vorgehensweise der Mon Calamari nie unumstritten war, sorgte sie letztendlich dafür, dass sie sie vor den Quarren schützte und diese auch vor sich selbst.

Nachdem sich die beiden Völker auch auf politischem Wege annäherten, ließen sich sich zu einer symbiotischen Beziehung ein, die insbesondere einer weitaus fortschrittlicheren Technologie und ausgereifteren Wissenschaft förderlich war. Während die Mon Calamari mit ihrem Ideenreichtum die Entwürfe für anstehende Projekte lieferten, bauten die Quarren aus den Tiefen des Ozeans die dafür erforderlichen Rohstoffe ab. In gemeinschaftlicher Zusammenarbeit konstruierten sie moderne Raumschiffe und hoch entwickelte, auf ihrem Ozean schwimmende Städte. Diese Städte dehnen sich auch weit unterhalb der Wasseroberfläche aus und sind gleichermaßen Zentrum für Gelehrsamkeit, Kultur und Regierung. Im Gegensatz zu den Mon Calamari, die sich mehr nach dem Tageslicht sehnen und daher in den oberen Ebenen der schwimmenden Städte leben, besetzen die Quarren eher die unteren Schichten der Metropolen, wo sich in den kalten, dunklen Meerestiefen in Sicherheit wiegen.

Die sesshaften Quarren wurden mit der Zeit abhängig von den Entdeckungen und Erfolgen der Mon Calamari, die die Galaxis bereisten. Diese führte häufig zu Reibereien zwischen den beiden Völkern, da die Quarren einen ausgeprägten Stolz haben und ihr Leben im Schatten der ruhmreichen Mon Calamari nicht bedingungslos hinnehmen. Dies hat sie zur Zeit der Klonkriege dazu veranlasst, sich der Konföderation unabhängiger Systeme unter Graf Dooku anzuschließen. Zwar löste sich die so genannte Quarren-Isolationsliga wieder auf und ein Waffenstillstand konnte vereinbart werden, doch noch immer hält sich der hartnäckige Verdacht, dass die Quarren zur Zeit des Galaktischen Imperiums ihre Mon-Calamari-Landleute an selbiges verrieten und außerdem die planetaren Verteidigungssysteme deaktivierten, was eine Invasion durch imperialer Streitkräfte ermöglichte. Folglich wurden sowohl die Mon Calamari als auch die Quarren vom Imperium zur Zwangsarbeit versklavt. Einige Mon Calamari und Quarren schlossen sich zu einer kleinen Widerstandsgruppe zusammen, woraufhin das Imperium mit der Zerstörung ganzer Städte reagierte. Nichtsdestotrotz stärkte diese Anschlag die Entschlossenheit der aufständischen Bevölkerung und mithilfe einfacher Geräte und anderen Utensilien sowie ihrem reinen Willen, konnten sie ihre Peiniger dazu zwingen, ihre Heimatwelt zu verlassen.

 

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