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Jawa
 

Heimatwelt: Tatooine

Merkmale: Gelbe Augen, Kutten

Klasse: Rodenoid

Sprache: Jawaisch

Größe: 1,00 Meter


Aussehen:

Jawa sind ca. einen Meter groß und stets in Kutten gehüllt. Auffällig sind ihre leuchtend gelben Augen, die ihnen ein geheimnisvolles Äußeres bescheren. Jawa stammen von Nagetieren ab. Unter ihren Kutten verstecken sich dürre, schrumplige Kreaturen mit kleinen Händen und Füßen.

Besondere Fähigkeiten:

Die Jawa tauchen ihre Gewandung in ein chemisches Gemisch, um Feuchtigkeit zu sammeln. Durch ihren außerordentlich gut ausgeprägten Geruchssinn ist es ihnen möglich, die Abstammung, den Gesundheitszustand und die Stimmung anderer Jawa wahrzunehmen. Jawa pflegen zwar einen primitiven Lebensstil, sind aber in der Lage, jede Technologie zu verstehen und zu reparieren. Sie entfernen funktionierende Teile von defekten Maschinen und verkaufen diese weiter.

Gesellschaft:

Jawa leben in großen Familien, die hunderte von Mitgliedern umfassen können. Ein Clan wird von einem Oberhaupt und seinem Berater angeführt, ein weiblicher Schamane unterstützt und bewacht den Häuptling. Ein Teil der Jawas durchstreift in Sandkriechern die Wüste Tatooines, um nach Schrott zu suchen, von dem sie Teile verkaufen können. Der Rest des Clans verbleibt in einer Festung, die Schamanin verbringt gar ihr gesamtes Leben hinter dem Gemäuer. Bei den Jawas ist es legitim, das einzustecken, was ein anderer zurückgelassen hat, von daher passen die Bewohner des Wüstenvolks besonders eifrig auf ihr Hab und Gut auf.

Die Angewohnheit, zurückgelassene Gegenstände mitzunehmen, hat ihnen den Ruf als Diebe und Plünderer eingebracht, denn auch geparkte Droiden oder Fahrzeuge gelten bei den Jawas als "verloren". Die Jawas sind jedoch ein friedfertiges Volk, dass sich im Angesicht von drohender Gefahr auf seine primitiven Waffen und die zahlenmäßig Überlegenheit verlässt.

Einmalig veranstalten die Jawas ein Treffen vieler Clans in der Wüste, um eine Art "Flohmarkt" zu veranstalten.

Geschichte:

Einst war Tatooine ein Planet, auf dem es Wasser und ein vielfältiges Ökosystem gab. Bereits zu dieser Zeit lebten die Jawa auf dem Erdball, gemeinsam mit den Banthas, Taurücken, Worrts und Rontos. Trotz der Austrocknung der Meere überlebten die widerstandsfähigen Jawa und passten sich den neuen Gegebenheiten an. Die aus Wrackteilen bestehenden Festungen der Jawas dient dem Schutze vor Feinden wie den Tusken oder den Krayt-Drachen.

Folgende Infos von www.jedipedia.de

Jawa

Allgemeines:

Heimatwelt: Tatooine

Merkmale: gelbe Augen, in braune oder dunkelrote Kutten gehüllt

Klasse: Rodenoid

Durchschnittliche Größe: 1,00 Meter

Lebensraum: Wüsten

Sprache: Jawasich

Allgemein:

Jawas sind intelligente, nagetierähnliche, für viele andere Spezies als unangenehm riechend empfundene Ureinwohner des Planeten Tatooine. Ihre geringe Körpergröße, die dunkelbraunen Kapuzen, welche sie gegen Staub und die stechenden Sonnen tragen, und die glühend gelben Augen sind charakterisierend für die Spezies, ebenso ihre meisterlichen Fähigkeiten in Bergung, Handel, Verkauf und Reparatur. Hierzu bewegen sie sich in riesigen Raupenfahrzeugen, den sogenannten Sandkriechern, welche durch gigantische Kernfusionsmotoren Jahrhunderte lang über die ewigen Wüsten des Planeten ziehen können.

Biologie:

Die rund einen Meter großen, dicht verhüllten Jawas mit ihren leuchtend gelben Augen gelten unter den Siedler von Tatooine als geheimnisvoll und sonderbar, werden jedoch in der Regel als Plage angesehen. Dieses Bild rührt nicht nur von der der Tätigkeit der Jawas als Plünderer und Diebe her, sondern auch von ihrem strengen Geruch, den sie hinterlassen und der sogar anhält, wenn sie schon längst wieder fort sind. Ihr ungepflegtes Erscheinungsbild und ihr übler Geruch führte zu dem Vorurteil, Jawas seien dumm und unkultiviert, was sie tatsächlich zu einer zutiefst missverstandenen Spezies werden ließ. Im Gegensatz zu weit verbreiteten Annahmen stammt der durchdringende Geruch der Jawas nicht davon, dass sie unter ihren dichten Umhängen schwitzen, und dies mangels eigenen Geruchsinn nicht selbst wahrnehmen. In Wirklichkeit ist es die Folge eines Rituals der Jawas, bei dem sie ihre Kleidung in ein streng riechendes chemisches Gemisch tränken, um Feuchtigkeit zu sammeln. In der Tat besitzen Jawas einen extrem ausgeprägten Geruchssinn, der es ihnen möglich macht, die Stimmung, den Gesundheitszustand oder sogar die grundlegende Abstammung eines fremden Clanmitglieds lediglich anhand des Geruchs zu erkennen.

Xenobiologen haben eine wissenschaftliche Theorie aufgestellt, dernach Jawas von Nagetieren abstammen sollen. Unterstützt wird diese These durch die Tatsache, dass sich unter ihren Kutten runzelige, dürre Kreaturen mit einem leichten Knochenbau und zierlichen Händen und Füßen verbergen, was darauf schließen lässt, dass sich Jawas ursprünglich aus Vierbeinern entwickelten. Antropologen vermuten jedoch, dass Jawas von Menschen abstammen.[1] Sonderbar ist die Intelligenz der Jawas, da sie einerseits einen primitiven und äußerst bescheidenen Lebensstil pflegen und andererseits fähig genug sind, um jegliche Art von Technologie zu verstehen, die von Siedlern und Besuchern nach Tatooine gebracht wird. Sie besitzen die Gabe, funktionstüchtige Komponenten aus defekten Maschinen und Vorrichtungen zu entfernen und diese letztendlich weiterzuverkaufen. Diese Fähigkeit haben die Jawas zu ihrer Berufung gemacht und so durchkämmen sie permanent die Wüsten von Tatooine – immer auf der Suche nach verwertbaren Schrottstücken und Metallresten. Die Tatsache, dass auch scheinbar wertlose Gegenstände zum Objekt ihrer Sammellust werden, lässt darauf schließen, dass ihr Verständnis des wissenschaftlichen Prinzips hinter den Maschinen recht vage ist.

Lebensweise:

Die Gesellschaft der Jawas ist in großen Familiengruppen unterteilt, die jeweils hunderte von Mitgliedern umfassen können. Innerhalb dieser Clans befindet sich stets ein Häuptling und dessen Berater, die wiederum von einem weiblichen Schamanen unterstützt bzw. bewacht werden. Die ranghöchste Position besetzt die Schamanin, die in der Regel von ihrer einzigen Schülerin begleitet wird, die nach dem Ableben der Schamanin traditionsgemäß deren Position einnimmt. Während einige Jawas mit einem Sandkriecher durch die Wüste streifen, um nach Schrott zu suchen oder um diesen wieder zu verkaufen, verbleibt ein Großteil des Clans in einer Festung – darunter auch die Schamanin, die die Festung in ihrem ganzen Leben nicht verlässt. In der Kultur der Jawas ist es jedermann gestattet, das mitzunehmen, was ein anderer zurückgelassen hat. Aus diesem Grund wachen die Jawas mit großem Eifer über ihre gesammelten Bergungsstücke oder sie horten ihre Besitztümer hinter die Mauern ihrer Gebirgsfestungen und hinter die Stahlwände ihrer Sandkriecher. Ihre weit gefasste Definition von „verloren" macht sie im Fremdbild zu Plünderern und Dieben, da sie sich nicht selten an Gegenständen wie geparkten Fahrzeugen und Droiden vergreifen, von denen sie glauben, sie wurden von Siedlern zurückgelassen und stünden ihnen zur freien Verfügung. Sobald diese Auffassung der Jawas zu Konflikten mit den Siedlern oder anderen Besuchern führt, ziehen sie sich scheu zurück. Ihre primitiven Waffen und einfachen Ionenblaster verwenden sie zum Schutz ihrer eigenen Person oder zur Verteidigung von Clanmitgliedern. Im Grunde sind sie ein friedliebendes Volk, das sich jedoch bei drohender Gefahr auf einfallsreiche Sicherheitsvorkehrungen, ihren primitiven Waffen sowie ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit verlässt.

Da die Jawas großen Wert auf soziale Kontakte legen, findet an einem geweihten Ort in der Wüste Tatooines einmal im Jahr ein großes Treffen unter zahlreichen Clans statt. Für Siedler ist dieses Treffen auch als „Flohmarkt“ bekannt, an dem sie Handel betreiben können. Für ein gutes Handelsgeschäft sind die Jawas für jede Art von Tausch offen – angefangen von Neuigkeiten und Geschichten, bis hin zu Wertgegenständen und sogar ihren eigenen Kindern.

Geschichte:

Die Jawas zählen zu den wenigen Lebensformen auf der Wüstenwelt, die auf dieser bereits lebten, als Tatooine noch ein wasserreicher Planet mit einem vielfältigen Ökosystem war. Als intelligente Individuen lebten sie gemeinsam mit Banthas, Taurücken, Worrts, Rontos und einer Reihe anderer Geschöpfe auf Tatooine. Ein großer Teil der ursprünglichen Flora und Fauna starb aus, als Tatooines Meere allmählich austrockneten. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit waren die Jawas einer der wenigen Ureinwohner, die ihrem Planeten hartnäckig die Treue halten konnten, obwohl ihr künftiges Leben auf der unfruchtbaren und von der sengenden Sonne ausgetrockneten Welt von Mühsal und Freudlosigkeit geprägt werden sollte. Im unerbittlichen Kampf um die begrenzten Rohstoffe entwickelten die Jawas über Jahrhunderte eine Reihe von Strategien, um in der lebensfeindlichen Wüste existieren zu können. So ernähren sie sich lediglich von Rohstoffen, die für Siedler uninteressant oder schwer erreichbar sind, wie beispielsweise Wasser, das die Jawas mithilfe von langen Röhren aus Blumen saugen, oder der dickflüssige und von anderen Spezies vielfach verschmähte Gannosaft. Außerdem bildet der Hubba-Kürbis das Hauptnahrungsmittel der Jawas, da dieser aufgrund seiner schweren Verdaulichkeit nicht vom Menschen beachtet wird und deshalb in rauen Mengen von den kleinen Wüstenbewohnern geerntet werden kann.

Außerdem haben die Jawas gelernt, sich vor natürlichen Feinden wie den Tusken-Räubern oder den Krayt-Drachen zu schützen. Deswegen besitzt jeder Clan eine eigene Festung, die in der Regel notdürftig aus Wrackteilen abgestürzter Raumschiffe zusammengebaut wurden. Nichtsdestotrotz bieten diese Bauten den Jawas ein ausreichendes Maß an Sicherheit, während ein Teil des Clans immer mit dem Sandkriecher durch die Wüste zieht. Auf diese Weise wird der Clan gleichzeitig vor dem Aussterben geschützt. Selbst wenn es einem Angreifer gelingen würde, die Festung zu zertrümmern und die darin lebenden Jawas zu töten, hätte der andere Teil des Clans überlebt. Als der Shi'ido-Anthropologe Hoole in einer Jawa-Festung lebte, kam es zu einem solchen Angriff durch Tusken-Räuber. Gemeinsam mit vierzehn Jawas verteidigte der Wissenschaftler die Festung und die darin lebende Schamanin mit Steinschleudern, Metallspeeren und einigen veralteten Blastern, woraufhin die Tusken zur Flucht gezwungen waren.

Die Jawas sind der Meinung, dass alles Herumliegende zu ihrer freien Verfügung steht. Andersherum werfen sie einen Gegenstand einfach weg, sobald sie ihn nicht mehr benötigen, um zu signalisieren, dass andere ihn nehmen und verwenden dürfen. Dieses Verhalten führt oftmals zu Missverständnissen, Spannungen und Reibereien, da die Jawas davon ausgehen, dies sei im Universum so üblich. So provozierten auch die Jawas des Rkok-Clans eine Auseinandersetzung mit Jabba dem Hutt, als sie diesem fehlerhafte Ware verkauften. Der Verbrecherlord war ungehalten über diesen für ihn offensichtlichen Betrug, woraufhin er den Sandkriecher der Jawas zerstörte und die Clanmitglieder dem Sarlacc in der Großen Grube von Carkoon zum Fraß vorwarf. Im Allgemeinen akzeptieren die Jawas den niederen Status ihrer Gesellschaft sowie die Vorurteile ihrer Spezies betreffend, doch mitunter kommt es vor, dass sich ein Jawa gegen diese negative Haltung auflehnt und seine Clanmitglieder dazu ermutigt, stärker für ihre Rechte einzustehen. Dazu zählte auch Het Nkik, der zur Zeit des Galaktischen Bürgerkriegs beschlossen hatte, die Erniedrigung gegenüber seines Volkes nicht länger mitanzusehen. Als Märtyrer plante er, eine Gruppe imperialer Sturmtruppen mit einem Blaster zu erschießen. Um als Leitfigur seiner Clanmitglieder zu gelten, nahm er sogar in Kauf, bei dem Manöver getötet zu werden. Nkiks Plan scheiterte jedoch und er wurde von einem Sturmtruppler kurzerhand erschossen, ohne selbst etwas erreicht zu haben.
 

 

 

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